Am Morgen kredenzt uns Kirsten ein köstliches Frühstück. Gestern war keine Zeit mehr, in die Stadt zu gehen, darum wollen wir das heute nachholen. Schnell mal..... Es ist wieder ein heißer Tag (ca. 30 Grad) und auf Waynes Vorschlag bleiben die Bikes erstmal in Kirstens Hof stehen und wir gehen zu Fuß los. Trier ist ja eine sehr alte Stadt mit vilen römischen Gebäuden und Ruinen. Zu Fuß zieht es sich dann aber doch ganz schön hin, bis wir alle Stationen hinter uns gebracht haben. Am meisten Zeit verbringen wir gleich bei der ersten Attraktion, der römischen Arena. Sie ist ziemlich gut erhalten bzw. restauriert, hat viele interessante Ein- und Ausgänge sowie einen spannenden Keller für die Löwen oder Gladiatoren. Aber am beeindruckensten ist die Akustik! Töne aus der Mitte der Arena sind nicht nur überall sehr laut zu hören, sie erzeugen auch ein kräftiges Echo.
Die Kaisertherme ist die nächste Station - hier scheint es auch Reitervorführungen zu geben, die wir aber verpassen. Wir sind jetzt schon einige Kilometer zu Fuß in der sengenden Hitze unterwegs, das macht mir ganz schön zu schaffen! Ohne die Porta Nigra darf man Trier jedoch nicht verlassen! Also wandern wir auch noch dorthin, durch wunderschön angelgte Gärten, vorbei an Springbunnen und Kathedralen. Am frühen Nachmittag haben wir den Rundgang endlich beendet - ich bin platt!
Kirsten hatte am Vormittag ein Treffen mit einer Freundin und da unsere Motorräder ungeplant noch bei ihr stehen, macht sie sich Sorgen. Sie fragt an, ob alles in Ordnung ist und ob sie uns vielleicht abholen soll? Oh, das ist meine Rettung! Sogar Kuchen besorgt sie noch auf die Schnelle, um uns zu versorgen. Um 16 Uhr schaffen wir dann den Aufbruch.
Für heute ist keine große Strecke mehr geplant (nur ca. 100 km) bis hinter Saarbrücken, wo ich uns bei Verwandschaft eingeladen habe. Kurt hat wieder schöne, kurvige Strecken gefunden, die Wayne mit interessanten Punkten opitimiert hat. Diese von der App vorgeschlagenen Punkte stellen sich jedoch alle als Rohrkrepierer heraus. Na ja, auf jeden Fall hat auch die Lisl heute ein wenig Spaß gehabt. Wir folgen dem Engländer ("follow me") und lassen ihn navigieren. Es ist entspannend, einfach hinterher rollen zu können und Waynes Kapitänspatent zahlt sich auch auf der Landstraße aus. Kurt spielt jetzt beleidigt und stellt seine Navigation komplett ein - erst als ich ihm erneut Internet anbiete, spielt er wieder mit.








































